Mäh- und Abräumarbeiten 2026 in Grube 7 und im Sedimentationsbecken abgeschlossen

Mäh- und Abräumarbeiten 2026 in Grube 7 und im Sedimentationsbecken abgeschlossen

Titelfoto: Sedimentationsbecken vor der letzten Mahd am 17.10.2026

Jährliche Mäh- und Abräumarbeiten 2026 in Grube 7

Am 12. September wurden die Wiesenflächen in der Grube 7 wie jedes Jahr gemäht. Der Weg zu den Wiesen, die obere kleine Wiese sowie ein Teil der großen Trockenrasenfläche wurden mit dem Balkenmäher freigeschnitten. Am großen Teich entfernten Freischneider die Austriebe der im Vorjahr gefällten Birken. Der Pflegeaufwand ist dort besonders hoch, weil die abgemähten Triebe immer wieder nachwachsen. Auch die invasiven Goldruten am Wegrand zu den Teichen im tieferen Bereich der Grube wurden zurückgeschnitten. Die regelmäßige Mahd hält die Flächen offen und erhält die für Kalkmagerrasen typischen Vegetationsmerkmale.

Da nach der langen, extremen Hitzeperiode viele Blühpflanzen vertrocknet waren, treiben sie derzeit erneut aus und bilden zahlreiche kleine Blüten. Diese wichtige Nahrungsquelle für Insekten wollten wir erhalten. Einige dieser Flächen werden wir deshalb, wie bereits in Grube 10 geplant, zu einem späteren Zeitpunkt in einer gesonderten Aktion nachholen.

Feinstrahl (Erigeron annuus) eine einjährige Pflanze, die auf dem Kalkmagerrasen in Grube 7 in großer Anzahl vorkommt und bis in den Herbst als Nahrungsquelle für Insekten dient.
Eine Große Heidelibelle (Sympetrum striolatum) auf meinem Freischneider. Sie verteidigt ihr Revier und läßt sich weder von Lärm oder uns davon abhalten.
Kleiner Teich auf dem Weg nach unten in die Grube. Als Wasserreservar für alle Insekten und Kleintiere unvervichtbar.

Mit jeweils drei Maschinenführerinnen und -führern konnten wir den geplanten Arbeitseinsatz nach vier Stunden zu mehr als zwei Dritteln erfolgreich abschließen.

Am 19. September wurde die Mahd auf der Orchideenwiese, am Teichrand des großen Teichs und am Wegrand zu den unteren Teichen abgeräumt. Mit sechs Helferinnen und Helfern wurde der Abräumeinsatz erfolgreich abgeschlossen.

Danach gab es einen gemeinsamen Imbiss mit den Vieren, die parallel im Sedimentationsbecken gemäht hatten.

Jährliche Mäh- und Abräumarbeiten 2026 im Sedimentationsbecken der Grube 7

Ebenfalls Am 19. September wurde die Wiesenfläche im Sedimentationsbecken links des Erdwalls gemäht. Trotz der außergewöhnlichen Trockenheit in diesem Jahr war der Aufwuchs sehr stark. Daher konnten wir mit vier Maschinen nur etwa zwei Drittel der Fläche mähen. Das restliche Drittel soll parallel zur Abräumaktion am kommenden Samstag bearbeitet werden. Für die Orchideenwiese rechts des Walls müssen wir noch einen zusätzlichen Termin ansetzen.Die regelmäßige Mahd ist auf unserer größten Orchideenwiese besonders wichtig. Entscheidend ist dabei, die Biomasse zu reduzieren, damit die typischen Vegetations-merkmale dieser Fläche erhalten bleiben. Viele im Schatten gelegene Bereiche waren stark verbuscht und verfilzt. Sie konnten nur mit Freischneidern bearbeitet werden.  

Unser alter Irus-Mäher ist für die Mahd in Grube7 unverzichtbar.
Sehr verbuschte und zugewachsene Bereiche kann man besser mit Freischneidern bearbeiten.

Am 26.9.2026, wurde die größere Fläche links des Walls abgeräumt. Dreizehn Helferinnen und Helfer führten die Arbeiten mit großem Einsatz und zu unserer vollsten Zufriedenheit aus. Markus begann bereits mit der Mahd der rechten Wiese.

Heute am 17.10.2026 haben wir zu elft die rechts vom Wall gelegene Wiese zu ¾ gemäht und zum großen Teil zusammengeharkt und abgeräumt. Leider hatte es Petrus nicht so gut mit uns gemeint. Aufgrund des starken, anhaltenden Regens haben wir den Einsatz vorzeitig abgebrochen. Trotzdem hat sich die Mühe gelohnt. Das Biotop ist bestens vorbereitet für die kommende Orchideen-Saison 2027.

Vielen Dank für die besonderen Einsätze sowie für die Bewirtung in den Pausen und zum Abschluss der Einsätze. 

Fotos: Jürgen Jaeger

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